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06.06.2010 Powerman Belgien - Benny van Steellant Memorial 9. Platz (Gesamt)
Meine erste Top Ten Platzierung bei einem Powerman-Wettkampf. Nach dem schweren Wettkampf in Falkenstein und nur einer Woche Regeneration wollte ich dieses Rennen in Angriff nehmen. Denn anders als sonst, wird hier zwei Mal Rad gefahren und drei Mal gelaufen. Somit waren 10-30-5-30-5km zu absolvieren. Etwas verunsichert war ich schon, da ich trotz meiner Platzierung, mit meiner Leistung bei den Deutschen Meisterschaften nicht zufrieden war. Hatte ich ausreichend regeneriert? Sollte sich der Aufwand der langen Anreise lohnen? Würde ich mein volles Leistungspotential ausschöpfen können? So ging ich, wie so oft, etwas zu verhalten die ersten 10km dieses Intervall-Duathlons an. Bei den folgenden Teilabschnitten konnte ich mich immer mehr steigern und den Abstand zu den vor mir Platzierten relativ gering halten. So knapp waren meine Abstände nach vorn noch nie. Insgesamt erreichte ich einen 9. Platz. So gestärkt, gehe ich optimistisch in die Trainingsphase für den zweiten Teil der diesjährigen Saison, dessen Auftakt wieder in Belgien (Geel) am 8. August 2010 und hoffentlich ähnlich erfolgreich stattfinden wird.
30.05.2010 Powerman Falkenstein - Deutsche Meisterschaften 1.Platz (AK30)
Nun habe ich endlich meinen Deutschen Meistertitel über die Langdistanz. Letztes Jahr holte ich mir diesen Titel über die kurze Strecke in Backnang. Es war für mich ein schwerer Wettkampf mit widrigen Bedingungen, denen viele Athleten nicht standhielten und das Rennen vorzeitig beendeten. Die Temperaturen lagen um die 13 Grad, es regnete und wer sich das Höhenprofil der Strecke (1400Hm) anschaut, kann eins und eins zusammenzählen. Irgendwie fand ich nicht so richtig ins Rennen. Nach der Hälfte des ersten Laufes musste ich feststellen, dass es heute nicht so richtig locker und leicht werden sollte. Die Beine waren schwer und ich musste das Tempo rausnehmen. Auch auf dem Rad konnte ich meine Kraft nicht richtig entfalten. Immer wieder kam mir der Gedanke, das Rennen vorzeitig zu beenden. Doch ich kämpfte bis zum Schluss, auch wenn meine Hoffnungen auf eine gute Platzierung schwanden. Auf welcher Position ich mich befand, konnte ich im Laufe des Rennens immer schwerer einschätzen, da auch immer wieder Athleten entkräftet auf der Strecke blieben. Mit dem Ziel vor Augen und zugegebener Maßen ein wenig überraschend für mich selber, lief ich die abschließenden 8km wieder sehr ordentlich. Endlich im Ziel, konnte ich meine Leistung gar nicht richtig einordnen. Mit meiner Zeit war ich nicht so zufrieden, gerade wenn ich mich mit meinen sonstigen Rivalen der Powermanwettkämpfe vergleiche. Nach dem Erscheinen der Ergebnislisten wusste ich, dass ich doch gar nicht so schlecht war: Deutscher Meister der Altersklasse 30-34 auf der Langdistanz in Falkenstein. Wieder einmal der Beweis, dass es lohnt bis zum Schluss zu kämpfen.

02.05.2010 Europameisterschaft Nancy 3. Platz (AK 30) Und es hat wieder geklappt! Nach einer regenerativen Woche war ich super vorbereitet für die Europameisterschaft. Ich fühlte mich optimal erholt und habe meinen Fehler der letzten Woche nicht wiederholt. Gestartet wurden alle Athleten des Alters 20 bis 39 zusammen. Von Beginn an musste ich in diesem hochkarätigen Starterfeld auf Angriff laufen, wenn ich eine Chance haben wollte. Und so absolvierte ich den sehr schnellen 10km-Laufkurs in sensationellen 31 Minuten (wahrscheinlich wurde hier aber zu kurz ausgemessen). Wechseln konnte ich als Dritter. Auf dem Rad mussten acht, sehr anspruchsvolle Runden gefahren werden. Die Bedingungen waren fair und ich konnte meine Position von einem zwischenzeitlichen vierten auf einen zweiten Rang verbessern. Ab jetzt war absoluter Kampf angesagt: sehr geringe Abstände nach vorn und ein von hinten nahender Brite, den ich noch aus Rimini in Erinnerung hatte. Der spätere Sieger meiner Altersklasse wechselte hinter mir, überlief mich aber recht schnell und ich musste mich seinen läuferischen Qualitäten geschlagen geben. Ich biss mich an den, zu diesem Zeitpunkt Zweitplatzierten fest, musste ihn im Endspurt aber ziehen lassen. Meinen eigenen Verfolger hatte ich zu einem früheren Zeitpunkt schon abgeschüttelt. So erlief ich einen klasse dritten Platz in einer spannenden Europameisterschaft und wurde erneut zweitbester Deutscher aller Athleten. Ich bin absolut zufrieden, vor allem, dass ich nach meinem zweiten Platz bei den Europameisterschaften 2008 in Serres, Griechenland erneut so erfolgreich bei einer Europameisterschaft sein konnte. Nun wird erst einmal regeniert und "nur" trainiert, um bei den Deutschen Meisterschaften in Falkenstein in gut einem Monat ein weiteres tolles Ergebnis erzielen zu können.
25.04.2010 Powerman Holland-Europameisterschaft 15. Platz (Gesamt) - 5. Platz (AK 30)
Mit der Powerman-Europameisterschaft in Holland startete meine Wettkampfsaison 2010. Hinter mir liegt eine sehr gute Trainingsperiode ohne größere Probleme, aber meiner typischen Achillessehnenanfälligkeit und einer leichten Knochenhautentzündung. Die eigene Erfahrung als Leistungssportler und wissenschaftliche Erkenntnisse meines Sportstudiums sind sicherlich ein Grund, mein Training auch weiterhin ohne Trainer so gut planen und umsetzen zu können. In der Woche vor Saisonauftakt ist mir trotz allem ein Fehler unterlaufen - ich fühlte mich zu fit, habe zu viel gemacht und war somit zu meinem Saisonauftakt nicht optimal regeneriert. Trotzdem konnte ich mein bisher bestes Ergebnis erzielen: 15. Platz in der Gesamtwertung und immerhin zweitbester Deutsche. In der Altersklassenmeisterschaft wirkt mein fünfter Platz schlechter, als er ist, denn die Organisatoren werteten bei dieser Powerman - Europameisterschaft Profis und Altersklassenathleten zusammen. In meiner Altersklasse ließen sich in der letzten Saison drei der Platzierten vor mir als Profis werten und somit hätte ich theoretisch, nach dem sonst üblichen Wertungssystem, einen zweiten Podiumsplatz. Trotz des versöhnlichen Ergebnisses bin ich nicht hundertprozentig zufrieden. Ich fand zu langsam in den Wettkampf hinein, die Profis begannen sehr schnell und ich bewahre ja, wie immer, ein paar Reserven. Beim Radfahren verhielt es sich ähnlich - erst in der zweiten Runde fühlten sich die Beine richtig gut an und ich konnte mein wahres Potential ausschöpfen. Nun gilt es, den verhaltenen Start abzuhaken und ausreichend zu regenerieren, denn nächste Woche geht es schon zu Saisonhöhepunkt zwei - den Duathlon Kurzeuropameisterschaften der ITU in Nancy, Frankreich.
Nachdem meine Hoffnungen für die letzte Saison, nämlich diese verletzungsfrei und erfolgreich zu bestehen, eingetreten sind, wünsche ich mir erneut gesund und mit noch besseren Platzierungen eine weitere Saison absolvieren zu können. Ich trainiere seit dem 12. Oktober wieder intensiv. Obwohl ich durch die Trainingsvorbereitung der letzten Saison entsprechend gute Wettkampfergebnisse erzielte, habe ich meinem Training neue Impulse gegeben. Meine beiden, jeweils als Sieger beendeten Testläufe, geben mir das gute Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein!
23.8.2009 Powerman Österreich (Weyer) 14.Platz (Gesamt) - 2.Platz (AK 30)
Mein wahrscheinlich bisher härtester Wettkampf liegt hinter mir. In einer Gesamtzeit von 3:52:40 überwand ich per Rad auf 82km 1350 Höhenmeter, gespickt mit bis zu 18% Steigungen und lief insgesamt 23km.
Die ersten 15,6km liefen sich recht locker an und ich wechselte als Gesamtsechzehnter aufs Rad. Schon nach wenigen Kilometern ging es hoch hinauf in die Berge. Eine wunderschöne Landschaft, die ich in diesen anstrengenden Stunden leider nicht ausreichend genießen konnte. Beim zweiten Wechsel an inzwischen 14. Position erschrak ich bei einem Blick auf meine Uhr, denn diese zeigte meine bisher längste Wettkampfzeit an und ich mußte noch 7,4km absolvieren. Da ich zwei hartnäckige Verfolger hatte, ging ich an meine Grenzen, um dieses tolle Wettkampfergebnis zu halten.
Im Ziel überwog die Freude meine bisher beste Platzierung bei einer Powermanveranstaltung erreicht zu haben, doch eine Stunde später hatte ich Kreislaufprobleme, ein völlig ungewohnter Zustand. Ein Besuch beim Wettkampfarzt zerstreute meine Bedenken und er bescheinigte mir eine, unter diesen langen Belastungen, normale Reaktion meines Körpers.
Fazit: Weyer ist ein absolutes Highlight der Powermanwettkämpfe in Europa. Alles ist bis ins Kleinste organisiert, die Einwohner der beteiligten Dörfer sind ein stimmungsvolles Publikum. So wurde ich am Berg immer wieder von begeisterten mitlaufenden Zuschauern ein paar Meter begleitet, was unheimlich motivierte und die eine oder andere versteckte Kraftreserve freisetzte. Auch wenn es sehr anstrengend war, werde ich 2010 wieder in Weyer starten!
9.8.2009 Powerman Belgien (Geel) 16. Platz (Gesamt)
Hinter mir liegt eine gute Traingsperiode, in welcher ich im Vergleich zum letzten Jahr in einem geringeren Umfang, aber bei höherer Intensität an meinen Defiziten feilte. Trotz super Trainingsleistungen blieb die Ungewissheit, ob ich dies auch im Wettkampf umsetzen könne. Ich konnte! Gestartet wurde über eine 10-60-10 Distanz. In dem sehr stark besetzten Feld hielt ich mit den Profiduathleten gut mit.
Obwohl hier wahrscheinlich noch meine größten Reserven liegen, absolvierte ich die ersten 10km Laufen, in dem insgesamt wieder sehr schnellen Rennen, in nur 35min. Bei den 60km Rad kam ich auf einen 39,3 km/h-Schnitt. Mir hat es mal wieder Spaß gemacht so zu flitzen und wegen meines optimalen Trainingszustandes auf dem Rad sparte ich wertvolle Kraft für die zweiten 10km. Hier konnte ich dann meine ganze Stärke ausspielen und sogar noch einige einsammeln, denn ich lief nur knapp 1:30min langsamer als auf den ersten 10km. Meine Gesamtzeit: 2:47:48.
Fazit: Ein schöner Wettkampf mit einem überraschenden Sieger Anthony Le Duey, der den Favoriten und Lokalmatadoren Joerie Vansteelant auf die Plätze verwies. Meine Abstände nach vorn werden immer geringer und mal sehen, wie weit ich bei meinem nächsten Wettkampf in Weyer/ Österreich nach vorne stoßen kann.
17.05.2009 Powerman Falkenstein Deutsche - Meisterschaften 12.Platz(Gesamt)
Bei diesem sehr schweren Rennen, muss ich mit meiner Leistung sehr zufrieden sein. Zwei Wochen Einnnahme eines Antibiotikums gegen meine akute Nasennebenhöhlenentzündung und ein eingeschränktes Sportverbot, haben sicherlich nicht gerade zu einem optimalen Formaufbau beigetragen. Erst am Freitag entschied ich mich, nach dem OK meiner Ärztin für einen Start am Sonntag. Wer nicht wagt, kann eben auch nicht gewinnen!
Bei dem sehr stark besetzten Starterfeld, mit inzwischen altbekannten internationalen Teilnehmern aus vorherigen Powermanwettkämpfen, wurde von Beginn an ein sehr hohes Tempo angegangen. Nach den ersten 16km, wo ich bald feststellen musste, dass es heute ein sehr schwerer, langer Tag werden wird, wechselte ich als Achter aufs Rad.
Beim Fahren schaffte mich zusätzlich zu den ohnehin steilen Anstiegen noch eine gehörige Portion Wind. Leider fehlt mir derzeit für eine so harte Strecke die nötige Radform. Auf den abschließenden 8km konnte ich meinen 12. Platz in der Gesamtwertung sicher ins Ziel laufen, da nach vorn, wie auch nach hinten, jeweils eine Minute Abstand war.
Ziel der nächsten Wochen ist es, meine Radform zu verbessern und sie somit auf das Niveau meines derzeit guten läuferischen Vermögems anzuheben. Die nächsten großen Starts werden im August in Belgien und Österreich sein.
Noch eine Anmerkung zur Veranstaltung: Dieses Jahr größer geworden, mangelte es doch in einigen Punkten in der Organisation. Angefangen bei den Getränkestationen mit teilweise haarsträubenden Szenen und Athleten, die ohne Getränke auf diese anstrengende Bergstrecke geschickt wurden, über einen Wendepunkt, in dem sich die Jedermänner laufend und fahrend mit den wendenden Langdistanzlern nicht nur einmal in die Quere kamen, nicht ausreichend eingewiesene und motiveirte Streckenposten (besonders im Stadtbereich Falkenstein) bis hin zu unkorrekten Zeitnahmen. So ergibt sich z.B. bei mir eine Differenz von über 1 Minute (Endzeit 3:30:04 - Zielfoto 3:28:58)! Bleibt den Veranstaltern zu wünschen, dass diese Punkte nachbereitet werden und sich Falkenstein im nächsten Jahr wieder wie gewohnt präsentiert.
3.05.2009 Powerman Luxemburg 14. Platz (Gesamt)
Ich war aufgeregt und angespannt wie immer, wobei sich dies als Fehldiagnose erweisen sollte. Am Start ordnete ich mich in die Verfolgergruppe ein und konnte mich die ersten 10km unter den ersten zehn behaupten. Allerdings stellte ich schnell fest, dass es heute nicht so locker laufen wird. Der Wechsel auf das Rad verlief unproblematisch und ich kam relativ gut in den Tritt. Leider kostete mich die Reparatur eines Defektes am Hinterrad eine reichliche Minute. Ausgerechnet am Anstieg der zweiten Radrunde! Ich verlor den Anschluss an die Top 10 und wurde von drei weiteren Teilnehmern überholt. Die anschließenden 10km lief ich gut, aber es fiel mir sehr viel schwerer als in den beiden Rennen zuvor. Ich war einfach nur froh nach 3 Stunden und 9 Minuten im Ziel zu sein.
Einen Tag später stellte sich heraus, dass ich statt der angenommenen Zahnschmerzen eine akute Entzündung der linken Nasennebenhöhle habe und nicht hätte starten dürfen. Dieser 14. Platz ist somit umso höher zu bewerten. Bleibt zu hoffen, dass es für mich möglich sein wird, in zwei Wochen in Falkenstein zu starten.
26.04.2009 Deutsche Meisterschaft in Backnang 1.Platz
Es ist vollbracht! Nun kann ich mich auch Deutscher Meister meiner Altersklasse (AK 30) der Kurzdistanz nennen.
In großer Aufregung auf Grund des dritten Platzes bei den Europameisterschaften und der Frage, ob die kurze Regenerationszeit von nur einer Woche ausgereicht hat, ging ich in dieses Rennen. Ich hatte mir einiges vorgenommen. Dem Feld konnte ich mein Tempo aufdrücken und wechselte schließlich mit der schnellsten Laufzeit aufs Rad.
Beim Radfahren konnte ich meinen Vorsprung nicht ausbauen, sondern mußte Platz 1 und 2 vorübergehend ziehen lassen. Leider war wieder zu sehen, dass ab Position zehn das Windschattenfahren nicht in den Griff zu bekommen war, da es nur zwei mit Wettkampfrichtern besetzte Motorräder gab und somit manche gute Radzeit zu hinterfragen ist.
In den zweiten Lauf kam ich sehr gut rein. Selbst beim sechsten Anstieg war ich noch richtig frisch und merkte, dass ich den Vorsprung des Zweitpositionierten erlaufen kann. Dies gelang mir 1km vor dem Ziel: Zweiter von 280 Startern aller Altersklassen und Deutscher Meister meiner Altersklasse mit einer Endzeit 1:58:27!
Fazit: Ein Wettkampf mit schöner, aber anspruchsvoller Strecke durch die Altstadt von Backnang bei sonnigem Wetter. Trotz der großen Anzahl an Teilnehmern und des vorangegangen Profiwettkampfes mit Zugpferd Faris Al-Sultan, eine angenehm familiäre Veranstaltung, die vorerst letzmalig in Backnang stattgefunden hat.
19.04.2009 Europameisterschaft (Powerman) 3. Platz
Mit einer souverän erkämpften Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in Horst/ Holland (der Powerman-Serie) eröffnete ich meine Wettkampfsaison 2009.
Wie vor jedem Saisonauftakt war ich sehr angespannt, zumal der mir sonst als Formtest dienende Jenaer Duathlon dieses Jahr erst Anfang Mai stattfinden wird. Das hochkarätige Starterfeld (Profi-Starter und Altersklassen-Teilnehmer zusammen) lieferte sich einen sehr schnellen Wettkampf. Im Verlaufe des Rennens musste ich feststellen, dass zwei Mitkonkurrenten einfach besser waren, wobei mir zum zweiten Platz nur 15 Sekunden fehlen. Meine Leistung habe ich deutlich gesteigert und mich von einem 32. Platz im im Vorjahr auf einen 21. Platz im Gesamtklassement verbessert. Dies basiert auf einer intensiven Analyse der letzten Saison und meiner Umstellung des Trainings, um vor allem eine höhere Laufgeschwindigkeit zu erlangen.
Der Leistungsschub aufgrund neuer Lebensumstände und des neuen Trainingskonzeptes hilft mir hoffentlich, das eigentlich Unmögliche zu erreichen und nach nur einer Woche Regeneration, eine ähnlich erfolgreiche Platzierung bei den Deutschen Meisterschaften in Backnang zu erzielen.
Fazit: Ein superschnelles Rennen, eingebettet in gute Organisation und angenehme Atmosphäre, welches Appetit auf weitere Meisterschaftswettkämpfe macht.
Seit dem 1. November trainiere ich wieder intensiv.Die Saison 2009 soll genauso erfolgreich weitergehen, wie die alte aufgehört hat. Ich habe mein Training analysiert und werde vor allem Veränderungen im läuferischen Bereich vornehmen, um international noch besser mithalten zu können. An welchen Wettkämpfen ich in der nächsten Saison unter anderem teilnehmen werde, ist in den Terminen einsehbar. Ich hoffe auf eine gute und verletzungsfreie Vorbereitung!
28.09.2008 Weltmeisterschaft im Rimini
6. Platz bei der WM
Endlich geschafft!
Die abschließende WM war nochmal ein Höhepunkt und ein schönes Erlebnis.
Mit dem 6. Platz von 90 Startern aus 17 Ländern und 4 Kontinenten bin ich sehr zufrieden. Ich muss einfach feststellen, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr so ein hohes Tempo beim ersten 10km Lauf angehen kann. Hier habe ich einfach zu viel Zeit liegen lassen, was ein noch besseres Ergebnis verhindert hat.
Mir ist im Verlauf der Saison die Schnelligkeit etwas verloren gegangen, die ich bei so einem Ereignis benötigt hätte. Auf dem Rad und dem abschließenden Lauf hatte ich wiederum keine Probleme.
Mit der WM in Rimini geht wieder eine sehr lange und erfolgreiche Saison zu Ende. Ich konnte meine hochgesteckten Ziele erreichen und bin mit den Ergebissen sehr zufrieden. Die intensivere Vorbereitung für den Duathlon hat sich voll ausgezahlt.
Ich habe in dieser Saison mein Trainingspensum stark steigern und weitere Erkenntnisse für ein qualitativ hochwertiges Training dazu gewonnen.
Nach einer verdienten Pause wird ab November eine neue, hoffentlich wiederum erfolgreiche Saison, vorbereitet.
Mein Dank gilt an dieser Stelle vor allem meiner Familie und meinen Sponsoren, die meine sportliche Karriere unterstützen und ohne die das alles nicht möglich wäre.
14.09.2008 Deutsche Meisterschaft in Falkenstein
1.Platz bei der Lang-Duathlon DM
Nach zahlreichen Anläufen und vielen zweiten und dritten Plätzen bisher hat es diesmal endlich mit dem Deutschen Meistertitel geklappt.
Die Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften lief nicht ganz optimal, da ich nach der WM gesundheitliche Probleme mit der Ferse und Achillessehne hatte, die mich dazu zwangen, 14 Tage lang ein eingeschränktes Laufprogramm zu absolvieren. Für einen Lang-Duathlon halt nicht ganz optimal. Auch diesmal geht wieder der Dank an die medizinische Betreuung, die ihr Bestes gegeben hat. Vielen Dank Diana und Denise!
Um so höher ist deshalb dieser Titel einzuordnen, da ich lange Zeit nicht wusste, ob ich überhaupt rechtzeitig wieder fit werde.
Bei Temperaturen unter 10 Grad wurde einem allerhand abverlangt, nicht gerade beste Bedingungen, um Sport zu treiben. Die Kälte und die schwere Strecke (16-65-8km,1350Hm) hat die Teilnehmer so gefordert, dass manche Sportler regelrecht einbrachen und die Anstiege sogar gehend absolvieren mussten.
Für die Gesamtdistanz benötigte ich eine Zeit von 3:25,30.
Mit einem ordentlichen gleichmäßigen Rennverlauf konnte ich mir meine Kräfte gut einteilen. Vielleicht beim zweiten 8km Lauf konnte ich nicht ganz meine guten Laufqualitäten einbringen, aber was gibt es schon zu kritisieren, wenn man Deutscher Meister geworden ist.
Jetzt wird erst mal ordentlich regeneriert und Kräfte und Motivation gesammelt für die Kurz-Duathlon WM in Rimini.
14.08.2008 Weltmeisterschaft in Geel (Belgien)
3.Platz bei der WM.
Nach einer intensiven 7wöchigen Vorbereitungsphase sollte nun der zweite Teil meiner Wettkampfsaison beginnen.
Ich wußte, dass mich bei der sehr gut organisierten Weltmeisterschaft in Belgien ein starkes, vor allem aber sehr langes Rennen erwartet:
Mein bisher längstes mit 18km-Lauf, 75km-Rad und anschließendem 9km-Lauf. Ich hatte sehr großen Respekt vor der Distanz und der starken internationalen Konkurrenz, die erwartet wurde und schwer einzuschätzen war.
Leider konnte ich nicht gleich von Beginn an das von mir selbst erwartete hohe Tempo mitgehen. Auch beim Radfahren lief es anfangs nicht allzu gut - ich war mittlerweile auf Position 10 abgerutscht. Nun gab es nur zwei Möglichkeiten: sich komplett aufzugeben oder trotz starker Krämpfe und gefühlter, anhaltender Kraftlosigkeit noch einmal so richtig zusammenzureißen. Irgendwie platzte plötzlich der Knoten und ich begann auf den letzten 25km Rad meine Aufholjagd.
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei Uwe Sprotowsky von Bike24 bedanken, der mir mein neues Rad von Cervelo einfach klasse aufgebaut hat. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht auf meiner neuen Zeitfahrmaschine zu fahren.
Auf den anschließenden 9km lief ich mal wieder eine der schnellsten Zeiten - wenn mir das mal von Beginn an gelingen könnte!
Die Belohnung des Nichtaufgebens war die, trotz der intensiven Vorbereitungen überraschende, Bronzemedaille. Dritter der Welt in meiner Altersklasse.
Abschließend bleibt zu sagen, dass es einer meiner bisher härtesten Wettkämpfe war, der aber trotzdem, oder gerade deswegen, Lust auf mehr macht. Vielleicht gelingt mir bei den nächsten Wettkämpfen das perfekte Rennen!
29.06.2008 29. Sachsenlauf in Coswig
1. Platz beim Sachsenlauf.
Erneuter Sieg bei einer Laufveranstaltung. Die 11,2km, die ich aus dem vollen Training heraus gelaufen bin, konnte ich in 38:42 zurücklegen. Mit etwas stärkerer Konkurrenz und der nötigen körperlichen Frische, wäre mit Sicherheit noch mehr drin gewesen!
Ich werde mich nun wieder einer intensiven Trainingsphase widmen, um die Form für die WM noch weiter aufzubauen. Der derzeitige Verlauf der Saison zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
22.06.2008 Dresdner Sport Scheck Stadtlauf
1. Platz beim Stadtlauf.
Sehr erfolgreich konnte ich - nach einer kleinen Wettkampfpause - meine ansteigende Laufform testen, an der ich in den letzten Wochen hart gearbeitet hatte.
25.05.2008 Europameisterschaft in Serres/Griechenland
2.Platz bei der EM.
Es hat wieder geklappt, ich konnte meinen zweiten großen Titel einfahren.
Diesmal bei der Kurzduathlon-Europameisterschaft , wo ich einen phantastischen zweiten Platz belegen konnte. Ich bin zwar wieder "nur" Vizemeister geworden, aber es hat wirklich nicht viel nach vorne gefehlt, halt nur 30", die diesmal ein Ire noch schneller war als ich.
Dabei stand die unmittelbare Vorbereitung nicht unter einem allzu guten Stern, denn nur wenige Tage vor dem Wettkampf handelte ich mir eine schmerzhafte Blockierung im Rücken ein, die mir vor allem beim Rennen große Probleme bereitet hatte. Dank meiner Ärztin, Diana Steindorf, die mir kurzfristig sehr geholfen hat, konnte ich einigermaßen fit und zuversichtlich meine große Reise antreten.
Das Rennen, welches morgens 9:30 gestartet wurde, sollte eine wahre Hitzeschlacht werden: Sonne pur und Temperaturen an die 30 Grad. Man merkte schon, dass man dieses Klima zu der Jahreszeit noch nicht gewöhnt ist, denn viele Sportler hatten ganz schön mit Krämpfen zutun, bei mir hielt es sich zum Glück in Grenzen.
Womit ich nicht zufrieden sein kann, war mein erster 10km Lauf, hier konnte ich nicht ganz das hohe Tempo der Ersten mitgehen. Mir erschien einfach das Tempo zu diesem Zeitpunkt zu hoch und ich nahm die Geschwindigkeit etwas zurück.Vielleicht habe ich aber gerade hier die nötigen Sekunden verloren.
Auf dem Rad fühlte ich mich dann auf einmal viel besser und konnte meinen Rückstand etwas verringern. Der Radkurs fand auf einer Autorennstrecke statt, wo man mit hoher Geschwindigkeit (über 40km/h) und viel Spaß seine Kilometer abspulen konnte. Nach einem schnellen Wechsel konnte ich als Zweiter auf die Laufstrecke gehen, wo ich mit der schnellsten Laufzeit noch einige Sekunden gut machen konnte, aber halt auch nicht ganz. Vielleicht aber im nächsten Jahr!
Bleibt noch festzuhalten, dass der Wettkampf ein absolutes Erlebnis war und es viel Freude gemacht hat, mit Sportlern aus anderen Ländern seine Kräfte zu messen.
27.04.2008 Deutsche Meisterschaft Backnang
3. Platz bei der DM.
Bei den Deutschen Meisterschaften in Backnang, meinem mittlerweile dritten Rennen in Folge - und immer noch ohne Ermüdungserscheinungen - konnte ich nochmal eine beachtliche Leistung abliefern.
Der Abstand zum Gesamtsieger beträgt nur eine Minute, im letzten Jahr waren es immerhin noch 3 Minuten.
Nach dem ersten 10 km Lauf wechselte ich als Vierter auf's Rad und konnte mich auf Position 3 vorschieben, um mit einem starken letzten 5 km Lauf meinen Platz zu sichern.
Dachte ich zumindest, denn beim Blick auf die Ergebnisliste kam die Ernüchterung: Die bessere Platzierung wurde mir verwehrt, indem ich mit einer Zeitstrafe von 2 Minuten belegt wurde, so dass ich ingesamt von Platz 3 auf 7 und in meiner Altersklasse von 2 auf 3 abrutschte.
Diese Strafe empfand ich als ungerecht und ärgerlich, da im gesamten Feld Windschatten gefahren wurde, was sich bei so großen Veranstaltungen und damit zahlenmäßig sehr umfangreichen Starterfeldern auch nicht in jedem Fall vermeiden lässt!
Vor allem, wenn man im Rennen, an Position drei liegend, mitbekommt, wie sich hinter einem ebenso regelwidrig Gruppen bilden und dadurch der eigene mühevoll herausgelaufene Vorsprung nach und nach eingeholt werden konnte.
Wenn man sich das Ergebisprotokoll betrachtet, kann man genau sehen, dass beim zweiten Wechsel - vom Rad zum zweiten Lauf - innerhalb des Minutentaktes ständig 5 - 10 Teilnehmer wechselten.
Und dies soll alles ohne Windschattenfahren möglich gewesen sein?
Doch seltsamerweise wurde nur ich mit einer Zeitstrafe belastet.
Naja, schnell abhaken und mit viel Motivation die Vorbereitung für die EM in vier Wochen starten.
20.04.2008 Powerman EM in Holland
2. Platz bei der EM in meiner AK 30-34.
Nach 2:53,57 und einer Distanz von 15/60/7,5 war es geschaft: ich darf mich jetzt Vizeeuropameister im Duathlon nennen.
Der Wettkampf wurde gemeinsam mit den Profis pünktlich um 9:20 gestartet.
Es sollte ein sehr schnelles Rennen werden, die 15km bin ich in 50,5 Minuten gelaufen, wobei ich die ersten 10km in 34 Minuten angelaufen bin, noch vor 3 Wochen war das mein Endergebniss beim Dresdner Citylauf.
Die 60km lange Radstrecke bin ich dann in einem super 38,5er Schnitt gefahren!
Während des Rennens wußte ich nicht immer ganz genau, an welcher Position ich im Felde lag, da es durch die große Anzahl der Teilnehmer immer unübersichtlicher wurde.
Beim zweiten Lauf konnte ich ohne muskuläre Probleme, den Lauf genießend, mein tolles Ergebnis nach Hause laufen.
Unter allen Altersklassenstartern war ich der insgesamt drittbeste Teilnehmer, selbst bei den Profis hätte ich mit meiner Zeit im Mittelfeld eine ordentliche Platzierung belegen können.
Nun freue ich mich auf eine schöne Deutsche Meisterschaft nächste Woche, bei der ich hoffentlich mein gutes Ergebnis von der EM bestätigen kann, auch wenn die Pause etwas zu kurz ist!
13.04.2008 Jena-Duathlon
3.Platz in Jena.
Immer wieder gern eröffne ich meine Duathlon-Saison in Jena, besonder dann, wenn tolle Ergebnisse herausspringen.
Ein sehr guter Formtest liegt hinter mir, mit einer wirklich starken Leistungs- steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Auf einer vergleichbaren Strecke konnte ich mich um mehr als 6 Minuten zum letzten Jahr steigern!
Den ersten 10km Lauf ging ich noch etwas verhalten an, da ja immer beim ersten Wettkampf in der Saison eine Portion Unsicherheit mitspielt. Auf dem Rad fühlte ich mich dann aber immer sicherer und konnte sehr gut mithalten, vor allem die veränderte Sitzposition und das gute Material, haben mich sehr überzeugt!
Beim abschließenden 5km Lauf konnte ich mich noch von der Position 5 auf 3 verbessern, was mir nochmal zeigt, dass vor allem beim Laufen eine große Leistungssteigerung zu spüren ist.
Dies war eine gelungener Einstieg in die Duathlon-Saison, der natürlich Lust auf mehr macht!
Sehr motiviert konzentriere ich mich auf die nächsten Wettkämpfe, die an den kommenden Wochenenden anstehen.
05.04.2008 Zille-Lauf in Radeburg
Erster Erfolg bei einer Laufveranstaltung!
Beim Dresdner Bezirksranglistenlauf konnte ich von 115 Teilnehmern einen 1.Platz über die 10,7km erreichen.
Dies war nochmal ein schneller Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen, der mir die nötige Sicherheit für die kommenden Veranstaltungen im Duathlon gibt.
30.03.2008 Citylauf Dresden
Ein 14.Platz über die 10km beim Citylauf, bei über 600 Teilnehmern und
der 1.Platz in meiner Altersklasse.
24.02.2008 Leipziger Crossduathlon
5.Platz beim Crossduathlon in Leipzig.
Ein Saisoneinstieg nach Maß!
Er folgte einem umfangbetonten Training, das in heimischen Gefilden stattfinden musste. Leider konnte ich kein Trainingslager im sonnigen Süden absolvieren, aber das Ergebnis zeigt mir, dass es auch so geht.
Petrus hatte ein Einsehen mit mir, denn bis jetzt konnte ich sehr gut trainieren.
Bei einem so stark besetzten Teilnehmerfeld wie noch nie beim Crossduathlon konnten sich nur Erstbundesligastarter vor mir platzieren.
Beim ersten Lauf konnte ich noch knapp mit den Führenden mithalten, musste aber bald feststellen, dass das Tempo eigentlich viel zu hoch war für meinen derzeitigen Trainingszustand. Die schnellen Tempoeinheiten hatte ich erst für den März vorgesehen!
Auf dem Mountenbike konnte ich, wie immer, sehr gut mithalten und beim zweiten Lauf meinen 5.Platz locker nach Hause laufen. Naja, ich gebe zu, es hat schon etwas angestrengt!
Der Wettkampf, den ich aus dem vollen Training heraus bestritten hatte, war eine sehr schöne Auflockerung zum Trainingsalltag und stimmt mich sehr optimistisch für den weiteren Verlauf der harten Vorbereitung.
Jetzt geht es erst mal mit viel Motivation in die nächste intensive Phase. Hier muss noch etwas an den Geschwindigkeiten gefeilt werden!
Im März werde ich noch ein oder zwei Laufveranstaltungen mitnehmen, bevor schon ab Mitte April die Duathlonsaison beginnt und die Form sich dann hoffentlich auf einem sehr hohen Niveau befindet!
Die Saisonvorbereitung für 2008 läuft bereits auf Hochtouren!
Ich habe mir hohe Ziele gesteckt, deren Durchfürung professionelle Planung und Unterstützung erfordern.
Geplant sind die Starts bei den Deutschen Meisterschaften im Duathlon (Kurz-und Langdistanz), die Weltmeisterschaften in Italien und die Wettkämpfe der Powerman-Serie in Holland, Belgien, Österreich und der Schweiz.
03.10.2007 Bautzner Duathlon
Eine lange und erfolgreiche Saison geht nun für mich zuende, in der ich meine Leistungen im Vergleich zum Vorjahr stark steigern konnte. Ich bin froh, dass ich trotz der vielen Wettkämpfe (insgesamt waren es dann doch 13 an der Zahl) von Verletzungen verschont geblieben bin. Für die kommende Saison plane ich eine intensivere Vorbereitung im Bereich Duathlon, um auch bei internationalen Wettkämpfen erfolgreich zu sein.
Mein Dank gilt an dieser Stelle vor allem meiner Familie und meinen Sponsoren, die meine sportliche Karriere unterstützen und ohne die das alles nicht möglich wäre!
Der erste Duathlon nach den letzten Triathlons und gleich ein großer Erfolg, aber auch eine große Anstrengung! Insgesamt galt es, eine Distanz von 16-60-8 über 1300 Höhenmeter zu bewältigen. Vor dieser doch ungewohnt langen Strecke hatte ich gehörigen Respekt. Ich merkte, dass ich richtig gut in Form war, endlich mal keine großen Rückstände aufzuholen!
Bei den 16km Lauf konnte ich das Tempo sehr gut mitbestimmen. Beim Radfahren musste ich dann etwas Rückstand in Kauf nehmen, da ich zwischenzeitlich sehr mit Krämpfen in Waden und Oberschenkel zu tun hatte, die steilen Anstiege machten sich eben muskulär bemerkbar.
Beim abschließenden 8km Lauf brauchte ich dann auch erst einmal 3km um überhaupt wieder einigermaßen ins Laufen zu kommen. Ich hatte Angst, erneut Krämpfe zu bekommen und dadurch den Wettkampf vielleicht ganz abbrechen zu müssen bzw. meinen Vorsprung einzubüßen. Aber anderen Teilnehmern ging es da nicht besser, einige konnten die steilsten Anstiege sogar nur im Gehen bewältigen.
Im Nachhinein stellte sich heraus, dass ich sogar eine der schnellsten Laufzeiten hatte und konnte meine tolle Platzierung bis ins Ziel retten. Dort angekommen, erwartete mich dann meine erste Dopingkontrolle, bei der man mir bis zur abgegebenen Probe nicht von der Seite wich. Welch ungewohntes Gefühl!
02.09.2007 Weltmeisterschaften in Hamburg
Ich bin sehr stolz, bei diesem Großereignis dabeigewesen zu sein. Seine Kräfte mit Sportlern aus anderen Nationen zu messen, ist ein tolles Gefühl! Dabei musste ich feststellen, dass es auf dieser Welt auch viele andere gute Triathleten gibt... Die Veranstaltung war super organisiert und wurde von mehreren tausend Zuschauern bejubelt.
Mein Wettkampftag begann 4.30 Uhr morgens, denn meine Startzeit war auf 8.00 Uhr festgesetzt worden, welch unchristliche Zeit, um Höchstleistungen zu vollbringen! Geschwommen wurde in der Binnenalster, welche 16,2 Grad hatte. Leider ließ meine Schwimmleistung sehr zu wünschen übrig: 108. Schwimmzeit von 119 Teilnehmern, aber ich bins ja gewohnt! In dem 300m langen Wechselgarten, in dem sich die Räder nur so stapelten, war es gar nicht einfach mein Rad wiederzufinden, aber alles ging gut. Beim Radfahren wollte ich dann so richtig angreifen, um meinen doch recht großen Rückstand wieder auszugleichen. Schon bald musste ich aber feststellen, dass es damit wohl nichts werden wird, denn viele Sportler hatten sich zu Gruppen zusammengetan, trotz Windschattenfahrenverbots. Dies ist mein einziger Kritikpunkt am Veranstalter: es wurden nur drei Motorräder zur Kontrolle eingesetzt und nicht durchgegriffen und das bei einer WM! Mit meiner Radleistung selbst kann ich sehr zufrieden sein: 40. beste Zeit und das ohne Windschatten. Tja, wer als Letzter aus dem Wasser kommt, muss das Feld eben von hinten aufrollen!
Beim Laufen erzielte ich die 20. beste Zeit und konnte nochmals einige Sportler hinter mir lassen. Beim Zieleinlauf vorm Rathaus bekam ich dann schon etwas Gänsehaut und die Entbehrungen der letzten Monate waren vergessen und belohnt.
Ich bin mit meinem Abschneiden bei dieser WM zufrieden und freue mich auf die noch anstehenden zwei Duathlonveranstaltungen, bei denen ich meine Stärken wieder ausspielen kann!
19.08.2007 Sachsenmeisterschaft in Pöhl (Sprint-Triathlon)
Das Schwimmen verlief diesmal äußerst zufriedenstellend, ich habe nur 1-2 Minuten auf die Besten verloren, was allerdings bei der Hälfte der Distanz keine große Kunst ist. Auf dem Rad konnte ich hingegen nicht ganz so viel Gas geben wie sonst, da die Beine noch nicht so richtig wollten. So musste ich nochmals alles bei den abschließenden 5km Lauf geben und es funktionierte: schnellste Laufzeit und damit vom 8. auf den 2. Platz vorgekämpft! Lächerliche 9 Sekunden fehlten zu Platz 1, wäre doch die Laufstrecke nur ein paar Meter länger gewesen...!
Nun bin ich hochmotiviert für die Weltmeisterschaften in Hamburg, wobei mein Motto dabei natürlich "Dabei sein ist alles!" lautet.

29.07.2007 Sachsenmeisterschaft in Grimma
Wovor ich besonders viel Respekt hatte, war das Schwimmen in der Mulde, welche als fließendes Gewässer nicht ganz so einfach zu schwimmen ist, vor allem für mich ;-) Dafür konnte ich auf dem Rad wieder einmal richtig gut loslegen und das Feld von hinten aufrollen. Bei strömendem Regen bin ich aber wahrscheinlich etwas zu viel Risiko eingegangen und in einer Kurve weggerutscht und schön über den Asphalt geschlittert. So schnell wie ich auf der Straße lag, saß ich aber auch schon wieder auf meinem Rad und die Verfolgungsjagd ging weiter! Ein wenig hatte mich das Ganze schon an Zeit gekostet! Etwas außer Tritt gekommen, fuhr ich den Rest dementsprechend etwas verhaltener zu Ende. Ich habe mir Schürfwunden an Fuß, Knie, Hüfte und Ellenbogen zugezogen. Im Wechselgarten angekommen, merkte ich, dass ich ganz schön aufgeholt hatte, denn es standen erst zwei Räder da. Den 10km Lauf konnte ich dann noch mit leichten Schmerzen in Hüfte und Knie bewältigen und ein erfolgreiches aber auch schmerzhaftes Wochende zu Ende bringen.
15.07.2007 Deutsche Meisterschaft in München
Schade nur, dass mir ein noch besseres Ergebniss verwehrt geblieben ist, da auf der Radrunde zu viele Sportler unterwegs waren, die größtenteils unfairer Weise nur im Windschatten gefahren sind. Ich als guter Radfahrer, der gerade hier den Rückstand verringern kann, hatte so natürlich keine Chance! Wäre ich nur 2 Minuten schneller gewesen, hätte es schon für einen Podiumsplatz gereicht. Aber ich habe alles gegeben und schaue auf die nächsten Herausforderungen!
08.07.2007 Mühlen-Triathlon

24.06.2007 Vogtland-Triathlon
Danach ging es eine Woche ins Trainingslager auf den Rabenberg bei Breitenbrunnen im Erzgebirge. Hier fanden mein Trainingspartner Carsten Neise und ich optimale Trainingsbedingungen vor. Viele harte Rad- und Schwimmkilometer konnten wir absolvieren, wobei wir feststellen mussten, dass es im Erzgebirge schon verdammt bergig ist ;-)
Herzlichen Glückwunsch an meine Trainingskollegen Toralf Dittberner und Uwe Sprotowsky, die in Roth beim Ironman wirklich sehr gute Ergebnisse erzielt haben. Klasse Jungs, ich ziehe meinen Hut!
10.06.2007 Moritzburg-Triathlon
Die Form stimmt, dennoch gilt es weiterhin, die "Sorgendisziplin" Schwimmen in den nächsten Wettkämpfen zu verbessern!
Herzlichen Dank an dieser Stelle an Uwe Sprotowsky von Bike24 und Peter Weller vom Sportstudio body fit activity für das kurzfristige Organisieren und Sponsoring meines Wettkampfanzuges!
05.05.2007 Sachsenmeisterschaft Duathlon
Ich bin mit dem derzeitigen Verlauf der Saison mehr als zufrieden!
29.04.2007 Deutsche Meisterschaft Duathlon
Mal sehen, was nächste Woche noch bei der Sachsenmeisterschaft möglich ist!
22.04.2007 Jena-Duathlon
Die Form stimmt für die Deutsche Meisterschaft nächste Woche!